Jetzt haben wir einen Termin. Die Videomarketing-Konferenz in München ist angesetzt für den 31. März 2011.
Veranstaltungsort ist das Conference Center im Siemens Forum, Oskar-von-Miller-Ring 20, 80333 München
Jetzt haben wir einen Termin. Die Videomarketing-Konferenz in München ist angesetzt für den 31. März 2011.
Veranstaltungsort ist das Conference Center im Siemens Forum, Oskar-von-Miller-Ring 20, 80333 München
Viele Firmenvideos haben ein Problem: Sie zeigen nicht, was der Zuschauer sehen möchte. Vielmehr zeigen sie, wie sich das Unternehmen selbst sieht.
Ein typisches Beispiel sind all jene Filmchen, die für lange Sekunden das Firmengebäude zeigen. Wen interessiert das? Soll Ihr Kunde Ihren weißen Industriebau kaufen? Oder soll er von der verschnörkelten Jugendstilfassade Ihres Stadtbüros beeindruckt sein? Natürlich sind Sie stolz auf Ihr schönes Firmengebäude. Aber – ehrlich gesagt – das interessiert keinen Menschen.
Nein, den Kunden interessiert: Was hat das Unternehmen für mich. Was bietet es, wie kann es meine Probleme lösen. Eine Gewerbeimmobilie löst die Probleme des Kunden nicht.
Die einzige Ausnahme: Sie sind Architekt und haben Ihr Firmengebäude selbst entworfen. In allen anderen Fällen gilt: Zeige keine Bauwerke, außer es geht um Architektur.
Für den März ist eine neue Videomarketing-Konferenz angekündigt. Diesmal findet sie in München statt. Allerdings stehen weder ein genaues Datum noch die Referenten fest. Meiner Meinung nach wird’s schon ein bissi knapp.
Ich würde die Konferenz gerne besuchen – allerdings wird’s ohne Termin schwierig
Ein spannender Post auf REELSEO nimmt einige Web-Videos auseinander und zeigt, warum sie nicht so gelungen sind (engl. “they suck”). Ich musste an einigen Stellen schmunzeln und habe auch ein paar Parallelen zu hiesigen Web-Videos gefunden.
Bei Videos zählt jede Sekunde: Jede Sekunde zu viel birgt das Risiko, dass Zuschauer verloren gehen und Ihre Botschaft nicht mehr wahrnehmen können.
Doch bei jedem Video gibt es Möglichkeiten, zu kürzen. Viel Potential bietet der Start des Videos. Verzichten Sie hier auf eine Vorstellung. Also kein “Guten Tag, mein Name ist Max Muster und ich begrüße Sie zu meinem neuen Videocast”. So eine Vorstellung ist unnötig und kostet wertvolle Zeit.
Die Begrüßung zum Videocast können Sie sich ganz sparen. Schließlich wissen die Zuschauer, dass es sich hier um ein Video handelt, das müssen Sie nicht noch einmal betonen. Und das Wörtchen “neu” stimmt spätestens dann nicht mehr, wenn Sie die nächste Folge des Videocasts produziert haben.
Den Namen brauchen Sie sich nicht zu sparen – aber Sie müssen ihn nicht sagen. Für so etwas gibt es die Bauchbinde, englisch “Lower Third”. Das ist ein Bereich im unteren Drittel des Bildes, in dem Sie Ihren Namen und Ihren Firmennamen einblenden können. Als Text. Schließlich hören die Zuschauer nicht nur Ihr gesprochenes Wort, sondern sie blicken auch auf den Bildschirm. Also bringen Sie den Namen hier unter und legen Sie im Video gleich mit der wichtigsten Botschaft los.