Geld für Videos

27. January 2010

Ein spannender Trend bei Youtube ist “Youtube Rentals”. Hierbei handelt es sich um eine Plattform für Bezahlvideos.

Wer ein Video ansehen mag, bekommt einen kurzen Trailer zu sehen. Dann kann er über Google Checkout das Video bezahlen.

Das ist ein spannender Trend. Denkbar wäre etwa, Kurzfilme anzubieten oder Lehrvideos via Youtube zu vermarkten.

Wann Rentals nach Deutschland kommt, habe ich noch nicht herausgefunden.


Youtube-Suche funktioniert bei Nischenthemen

9. December 2009

Von der Aussage, Videos würden beim Google-Ranking helfen, bin ich nach wie vor nicht überzeugt. Eigene Erfahrungen sprechen eher dagegen. Das habe ich am 8. Dezember so auch auf einem Seminar gesagt und werde es demnächst auch an dieser Stelle noch ein wenig ausführen.

Zu meiner großen Freude aber hat sich während desselben Vortrags herausgestellt, dass gut beschriebene und verschlagwortete Videos bei Youtube gut gefunden werden. Man muss den Filmen nur ein wenig Zeit geben.

Im Mai 2009 habe ich für den Plexiglas-Spezialisten Reza Tabrizi ein kurzes Video gedreht, in dem er sich und seine Arbeit vorstellt.

Bei der Suche nach “Plexiglas” ist das Video bei Youtube auf Platz zwei gelandet.

Das Firmenvideo von Reza Tabrizi ist auf Platz zwei bei Youtube

Für mich ist das ein toller Erfolg. Und er zeigt eines: Videos brauchen manchmal ein wenig Zeit, bis sie sich in den Rankings nach vorne arbeiten.

Außerdem zeigt sich: es ist sinnvoll, Videos bei Youtube zu hosten, wenn man das eigene Unternehmen promoten möchte.


Videomarketing, Video SEO und Video-Distribution

4. December 2009

In einem kurzen, lesenswerten Blog-Beitrag führt Axel Donath aus, was sich hinter den Begriffen Videomarketing, Video SEO und Video-Distribution verbirgt.

Ich würde dazu vielleicht noch ergänzen: Meiner Ansicht nach stellt Videomarketing einen guten Oberbegriff dar, unter dem sich die Produktion und Verbreitung der Videos ebenso gut zusammenfassen lässt wie die Video-Suchmaschinenoptimierung.


Was ist ein Imagevideo?

21. November 2009

“Ich möchte ein Imagevideo”. In diesem Satz stecken mehr Rätsel, als man sich zunächst vorstellt. Denn was genau versteht man unter einem Imagevideo oder einem Imagefilm?

Die erste Annahme: Ein Imagevideo soll ein Bild meines Unternehmens zeichnen. Hier sind sich die meisten Videoproduzenten noch einig. Doch dann teilen sich die Meinungen.

Als ich vor ein paar Wochen auf einem Seminar zum Thema Videomarketing und Videoproduktion gesprochen habe, fiel das Wort “Imagevideo”. Ich habe den Begriff im Zusammenhang mit Vorstellungsvideos im Web gebraucht  – und sofort Widerspruch von einem gelernten Kameramann geerntet.

Ein Imagevideo sei keinesfalls ein schnell gedrehtes Filmchen, in dem ein Geschäftsführer seine Firma vorstellt und in dem man “eben mal schnell ein paar Aufnahmen in den Produktionsräumen schießt”.

Seiner Ansicht nach sind Imagefilme aufwändig produziert und arbeiten stark auf einer emotionalen Ebene. Sie sollen eben ein Image transportieren, Emotionen.

Meine Vorstellung von einem Imagefilm war bislang aber eher ein sachlicher Ansatz. Im Internet muss ein Video informieren und zwar schnell.

Aus beiden Ansichten entspann sich eine spannende Diskussion. Wer aus dem TV kommt, sieht den Begriff “Imagevideo” oder “Imagefilm” offenbar anders als ein Videoproduzent, der bislang ausschließlich für das Internet publiziert hat.

Imagevideo – ein Begriff, mehrere Definitionen

Eine Suche nach “Imagefilm” bei Wikipedia löst den Deutungskonflikt auch nicht so richtig:

Ein Imagefilm hat üblicherweise eine Spiellänge von nicht mehr als 10 Minuten. Die werbende Absicht rückt ihn in die Nähe des (kürzeren) Werbespots, das Portraithafte verbindet ihn mit journalistischen Filmbeiträgen und Dokumentarfilmen, von denen ihn wiederum die werbende Absicht unterscheidet.

Die Längenangabe kann man aus Sicht des Internet erst einmal knicken. Drei Minuten sind das Maximum, das ich für Filme im Netz empfehle – je kürzer desto besser.

Die Definition lässt genau die zwei Interpretationen zu, die wir auch in der Diskussion angeführt hatten. Ein Imagevideo kann beides sein: werblich oder informativ, emotional oder sachlich oder eine Mischung daraus.

Wichtig ist für Anbieter wie für Kunden von Videoproduktionen: Seien Sie sich im klaren darüber, dass die Begriffe “Imagevideo” und “Imagefilm” unterschiedlich gedeutet werden können. Deshalb ist wichtig, gleich zu Anfang die Bedürfnisse zu klären. Was will der Kunde – eher ein sachliches Video oder ein emotionales.


Mit Video SEO von Platz zwei auf Platz 10

29. October 2009

Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Auf dem Tippscout haben wir bei einem Tipp zum Formatieren von Festplatten ein Video hinzugefügt. Das Resultat: In den Suchergebnissen ist die Seite vom wechselweise eingenommenen Platz 1 und 2 auf einen Platz ganz unten auf der Seite abgerutscht.

Jetzt rankt die Seite zwar unter Video-Ergebnisse, aber was nutzt das, wenn sie aus den oberen Ergebnissen verschwunden ist?

Das Video hat den Eintrag auf den letzten Platz der ersten Seite versetzt

Das Video hat den Eintrag auf den letzten Platz der ersten Seite versetzt

Die Devise heißt dennoch erst einmal: Ruhe bewahren und zusehen, wie sich die Seite entwickelt. Bringen die Vorschaubilder des Videos wirklich so viel mehr als vorher der erste Platz? In den nächsten Wochen werde ich mir die Statistiken besonders gut ansehen. Zum Glück ist formatieren nicht das einzige Stichwort, unter dem diese Seite gut geranked ist.

Generell: ich frage mich ob Videos in den Google-Rankings wirklich helfen, wenn man eine gut gerankte Seite nachträglich mit einem Video ausstattet. Auch das Video zu Outlook Express hat dafür gesorgt dass der Eintrag auf Google von Platz 1 auf Platz 4 abgerutscht ist. Allerdings ist es auch hier als Video-Ergebnis gelistet. Ich denke, das ist ein guter Ausgleich.

Außerdem ist das Vorschaubild in der Google-Liste nartürlich ein prima Eye-Catcher und bringt sicher den einen oder andere Klick mehr in der ansonsten textlastigen Übersicht der Google-Suchergebnisse.