Artikel-Schlagworte: „Kamera“

Videocast kürzen: Verzichten Sie auf die Vorstellung

Mittwoch, 10. November 2010

Bei Videos zählt jede Sekunde: Jede Sekunde zu viel birgt das Risiko, dass Zuschauer verloren gehen und Ihre Botschaft nicht mehr wahrnehmen können.

Doch bei jedem Video gibt es Möglichkeiten, zu kürzen. Viel Potential bietet der Start des Videos. Verzichten Sie hier auf eine Vorstellung. Also kein “Guten Tag, mein Name ist Max Muster und ich begrüße Sie zu meinem neuen Videocast”. So eine Vorstellung ist unnötig und kostet wertvolle Zeit.

Die Begrüßung zum Videocast können Sie sich ganz sparen. Schließlich wissen die Zuschauer, dass es sich hier um ein Video handelt, das müssen Sie nicht noch einmal betonen. Und das Wörtchen “neu” stimmt spätestens dann nicht mehr, wenn Sie die nächste Folge des Videocasts produziert haben.

Den Namen brauchen Sie sich nicht zu sparen – aber Sie müssen ihn nicht sagen. Für so etwas gibt es die Bauchbinde, englisch “Lower Third”. Das ist ein Bereich im unteren Drittel des Bildes, in dem Sie Ihren Namen und Ihren Firmennamen einblenden können. Als Text. Schließlich hören die Zuschauer nicht nur Ihr gesprochenes Wort, sondern sie blicken auch auf den Bildschirm. Also bringen Sie den Namen hier unter und legen Sie im Video gleich mit der wichtigsten Botschaft los.


Online-Video selbst machen: Günstige Kamera reicht

Montag, 12. Juli 2010

Für das Produzieren von Online-Videos reicht eine Kamera für unter 1.000 Euro in der Regel aus. Größere und teurere Digitale Camcorder bieten zwar oft eine etwas bessere Optik, jedoch kommt die beim Einsatz im Web oft nicht so zur Geltung.

Welche Ausstattung sollte die Kamera mitbringen?

Beim Kauf der Kamera sollten Sie auf ein paar Features achten, die die Kamera auf jeden Fall braucht.

Manueller Weißabgleich

Der Manuelle Weißabgleich hilft Ihnen dabei, einen Farbstich im Video zu vermeiden. Zwar arbeitet der automatische Weißabgleich in der Regel zuverlässig. Doch bei gemischten Lichtverhältnissen entscheidet er manchmal falsch.

Für den manuellen Weißabgleich brauchen Sie neben der entsprechenden Funktion der Kamera lediglich ein weißes Blatt Papier oder eine Graukarte. Die halten Sie vor die Kamera und starten den Weißabgleich.

Mikrofoneingang

Guter Ton ist in einem Video ungemein wichtig: Scheppernder, hallender Ton, aufgenommen über das Kameramikrofon wirkt unprofessionell, schlimmstenfalls ist er unverständlich.

Deshalb braucht die Kamera unbedingt einen Anschluss für ein externes Mikrofon. Daran schließen Sie wahlweise ein Handmikro an oder ein Lavaliermikrofon – das sind die kleinen Ansteckmikros für das Revers.

Stativgewinde

Achten Sie auch darauf, dass die Kamera ein Stativgewinde hat. Nur mit einem Stativ können Sie wackelfreie Videos drehen.

Manuelle Schärfeeinstellung

Die automatische Einstellung der Schärfe bei Kameras ist nicht unfehlbar. Beispiel: Zwei Interviewpartner rechts und links im Bild unterhalten sich, die Kameraautomatik stellt auf den Hintergrund scharf. So etwas lässt sich mit manueller Fokussierung verhindern.

Für extrem geringe Schärfentiefe sind andere Kameras notwendig

Ausnahmen gelten, falls Sie sehr auf optische Effekte setzen, beispielsweise eine extrem geringe Schärfentiefe. Dieses häufig im Kino und gerne auch in Werbefilmen eingesetzte Stilmittel erfordert erstens Objektive mit möglichst großer Brennweite und zweitens möglichst großflächige Bildsensoren in der Kamera.

Aktuell werden solche Videos häufig mit Spiegelreflexkameras wie der Canon EOS 5D oder der günstigeren Canon EOS 500D produziert. Ein Vergleich der Schärfentiefe zwischen der Canon XH-A1 zur 5D Mark II gibt es bei Vimeo.