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Virale Videos

Montag, 20. Juli 2009

Martin Meyer-Gossner macht sich in seinem Blog Gedanken zu viralen Videos und liefert einen für mich spannenden Gedanken:

Allerdings gibt es hierfür [das Drehen viraler Videos] keine geheime Erfolgsformel (sondern maximal mal eine interessante Anleitung) und so kann ein Viralspot auch schnell mal zum Flop werden.

Das unterschreibe ich. Und ich würde mir von Videomarketing nicht in erster Linie einen viralen Effekt erhoffen. Es geistern leider immer wieder die selben erfolgreichen viralen Videos durch das Web, etwa das vom Todesstern. Und das steigert die Erwartungshaltung.

Mein Tipp: erst einmal normales Videomarketing testen und dann langsam in Richtung virales Marketing vorwagen. Und vor allem, nicht enttäuscht sein, wenn die Produktpräsentation nicht gleich 10.000 Abrufe schafft.

Drei virale Videos vorgestellt

Martin Meyer-Gossner stellt in seinem Post drei virale Videos vor und stellt die Frage: “Was ist essentiell bei einem Viralvideo?” Ich bin auf die Antworten gespannt.

Ach so? Ich soll eine Antwort abgeben. Hm.

Also, ein virales Video muss originell und unverbraucht sein. Unverbraucht vor allem darin, dass nicht immer wieder dasselbe Schema abgedreht wird, etwa physikalisch unmögliche Aktionen oder Stunt-Tricks.

Das macht es meines Erachtens auch so schwierig, ein virales Video zu planen und zu drehen. Aber dafür gibt es ja kluge Köpfe in den Agenturen.


Videonutzung steigt um 34% – aber wo?

Freitag, 17. Juli 2009

Um 34 Prozent steigt die Nutzung von Online-Video. So zitiert BizReport eine Online-Video-Studie von Nielson. Leider steht in dem Beitrag nicht, wo diese Steigerung statt findet. Eine Quelle bei Nielsen war nicht angegeben und ist im Moment auch nicht zu finden. Ich vermute, die Zahlen beziehen sich auf die USA.

Laut dem zitierten Bericht stiegen die Anzahl der Zuschauer, die Anzahl der Streams, die Anzahl der angesehenen Videos und die mit Videos verbrachte Zeit. Die Studie bezieht sich auf den Zeitraum Juni 2008 bis Juni 2009.

Die Zahlen:

  • Die Zahl der Zuschauer ist um 12% gestiegen auf 1,34 Millionen
  • Die Anzahl der Streams, also der angebotenen Videos liegt bei 10 Milliarden. Steigerung um 33,9%
  • Jeder Zuschauer hat sich 75 Filme angesehen. Eine Steigerung um 19%
  • Jeder Zuschauer hat sich 188 Minuten Video angesehen. Das ist ein Plus von 36%.

So weit, so gut. Was sagt uns die Studie für den deutschen Markt? Erst einmal: Die Nutzung steigt in den USA. Das ist schön. Ich gehe aber davon aus, dass Deutschland in Sachen Online-Video noch ein wenig hinter den USA her ist. Aber das soll ja kein Problem sein, so lange bei uns ähnliche Steigerungsraten zu erwarten sind.


Youtube stockt auf: Zwei Gigabyte pro Film

Donnerstag, 2. Juli 2009

Bei Youtube dürfen Sie jetzt Filme mit einer Göße bis zu zwei GByte hochladen und veröffentlichen. Das erlaubt zum einen längere und zum anderen höher aufgelöste Filme an das Portal zu senden.

Außerdem neu: Mit dem Parameter hd=1 erweitert, leitet die URL zu einem Youtube-Video direkt auf die zugehörige HD-Version. Auch das Einbinden von hoch auflösenden Videos in Websites geht jetzt über einen speziellen Einbettungs-Code leichter.


Video von der Stange mit Stock Footage

Dienstag, 30. Juni 2009

So wie es Bildagenturen mit günstig zu kaufenden Fotos gibt, gibt es auch Videoagenturen, die Filme via Internet zum günstigen Preis anbieten. Stock Footage nennt sich das Ganze auf Deutsch etwa: Video-Rohmaterial aus dem Regal.

Stock Footage funktioniert so: Videoproduzenten stellen ihre Werke einem Stock Footage-Anbieter zur Verfügung. Der verkauft sie weiter an andere Videoproduzenten. Die bauen die Footage, also das Rohmaterial, dann in eigene Videos ein.

Das Ganze passiert bequem über das Internet. Vorteil: Sie kommen sehr günstig an Video-Material. Nachteil: Nicht immer entspricht das Rohmaterial exakt den eigenen Vortstellungen und natürlich müssen Sie damit rechnern, dass sich auch andere des gleichen Materials bedienen.

Birte Pampel von GlobalCom PR hat mehr zum Thema Stock Footage geschrieben und stellt in ihrem Beitrag über Stock Footage auch ihren Kunden Shutterstock Footage vor.


Videos schon im Vorfeld ankündigen

Donnerstag, 25. Juni 2009

Das Web 2.0 lebt von der ständigen Kommunikation. Warum also nicht eine Video-Produktion schon ankündigen, während Sie sie noch planen oder während Sie drehen.

Zum Beispiel bietet sich ein Blog-Beitrag an über das Thema und den Inhalt des Videos. Ein weiterer Eintrag könnte sich mit den Dreharbeiten selbst beschäftigen und ein dritter interessante Fotos vom Drehort zeigen.

Auch Twitter bietet sich als Medium an, über die Video-Produktion zu berichten. Ein schnelles Bild vom Drehort, aufgenommen mit dem iPhone zum Beispiel, bietet sich an.

Natürlich twittern und bloggen Sie nicht jeden kleinen Schritt. Aber Zwischenergebnisse und interessante Informationen aus der Arbeit heraus, bringen Ihrem Video schon im Vorfeld viel Interesse.