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Absatzwirtschaft über Videomarketing

Donnerstag, 9. Juli 2009

Die Absatzwirtschaft hat einen Beitrag über Videomarketing veröffentlicht. Im Interview erklärt Andreas Schulz von Worldwidevideo.de seine Sicht auf Image-Videos. Kleine und mittlere Unternehmen, so Schulz, würden das Medium Video erst entdecken.

Meine Interpretation: Da kommt noch ein großer Markt auf die Video-Produzenten zu.

via GlobalCom PR (Mail)


Videomarketing emotional oder sachlich?

Freitag, 3. Juli 2009

“Videos sollen Emotionen ansprechen” sagen die einen, “Videos sollen informieren”, sagen die anderen. Beide Aussagen haben etwas für sich, beide sind berechtigt. Was bedeutet das für das Videomarketing? Nicht mehr und nicht weniger als zwei Arten von Videos, mit denen sich ein Unternehmen dem Publikum darstellt.

Welche Art Video die bessere ist, lässt sich meiner Ansicht nach nicht von vornherein sagen. Die Zielgruppe des Videos spielt ebenso eine Rolle wie das Medium und der Kontext eines Videos.

Für diesen Beitrag habe ich bewusst eine scharfe Trennlinie gezogen zwischen informativen und emotionalen Videos. In der Praxis wird es Mischformen und Überschneidungen geben.

Ansatz 1: Das emotionale Werbevideo

Bilder erzählen eine Geschichte, passende Musik unterstreicht die Stimmung. Im Idealfall kommt so ein Video ohne Text aus. Wichtig ist hier, dass die Bilder stimmen, gut geschnitten sind und wirklich eine Geschichte erzählen. Sei es eine Person, die etwas erlebt oder ein Werkstoff, der durch verschiedene Stationen der Bearbeitung geht.

Ich habe das einmal mit Material umgesetzt, das ich beim Dreh bei einem Kunden gesammelt habe:

Die Musik habe ich selbst mit Hilfe des Mac-Programms Soundtrack zusammengestellt. Sie ist dynamisch, antreibend, hart. Wenn Sie Musik zu einem Video auswählen achten Sie darauf, dass sie passt. Stellen Sie sich zu diesem Sound eine Blümchenwiese vor. Passt nicht.

Wie Sie zu Musik kommen? Suchen Sie bei Google nach “gemafreie Musik” und Sie werden auf zahlreiche Anbieter stoßen, die professionelle Musik zum günstigen Preis anbieten.

Ansatz 2: Das informative Video

Das informative Video will Wissen und Information vermitteln und dadurch Vertrauen via Video-Marketing aufbauen. Nach dem Motto: “Wen ich kenn’, bei dem kauf’ ich” hat so ein Video die Chance das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen dem Zuschauer näher zu bringen.

Bei diesen Videos liegt mehr Gewicht auf einem guten, journalistischen Text. Der wird geschrieben, sobald der Film fertig geschnitten ist, dann aufgenommen und zum Video hinzugebaut.

Ein Interview gibt dem informativen Video zusätzliche Authentizität. Ein Beispiel:

Die Aussagen aus dem Interview fand ich so gut, dass ich damit gleich in das Video eingestiegen bin. Danach folgt ein wenig Text und noch einmal ein Interview-Ton. Damit der Interview-Partner nicht zu lange im Bild ist, habe ich weitere Aufnahmen aus seinem Betrieb über seinen Text gelegt. Denn leider ist das so: Sieht man zu lange einen Kopf, langweilt man sich und klickt weg.


Videomarketing-Konferenz am 9. Juni 2009 in Fürth

Samstag, 20. Juni 2009

Die Zeit ging schnell herum heute auf der Videomarketing-Konferenz in Fürth. Hingefahren bin ich mit recht geringen Erwartungen. Ich wollte ein paar interessante Kontakte machen und vielleicht die eine oder andere Idee für meine Videoproduktion mitnehmen.

Es ist dann aber doch deutlich mehr geworden, als ich mir erwartet hatte. Die Veranstaltung lieferte Nutzwert in Massen.

Der Vormittag gehörte dem Video an sich.

Web-TV

Guido West von West-Media stellte Web-TV vor. Er ist der Ansicht, dass Web-TV eine gute Alternative zum Imagevideo oder dem Werbefilm im Web ist. Ich habe das für mich einmal so interpretiert, dass Guido West auf Webcasts im weiteren Sinne setzt. Also eine stete Präsenz online mit immer neuen Videoinhalten.

Zusätzlich erwähnt West die Möglichkeit, als Sponsor in eine bereits produzierte Web-TV-Serie einzusteigen. Als Beispiele zeigte er etwa “Der Servicepionier“, eine Art Nutzwert-Comedy, die von Haushelden gesponsort wird.

Für mich ist das eine gute Anregung: Es muss nicht immer das für ein Unternehmen produzierte Image-Video sein. Selbst mit Inhalten ein werberelevantes Umfeld schaffen und die Inhalte über Sponsoren vermarkten, ist ein interessanter Weg.

Auch Nischenformate seien machbar und vermarktbar, immer an dem orientiert, was der Zuschauer sucht.

Für mich noch eine wichtige Aussage: ein Video-Clip muss schnell auf den Punkt kommen. Innerhalb von 5 bis 10 Sekunden muss der User wissen, worum es geht. Der Meinung bin ich auch. Für mich scheiden schon alleine deshalb lange Vorspänne aus.

Weitere Hinweise, die ich aus Guido Wests Vortrag mitgenommen habe:

  • Inhalte langfristig platzieren, nicht nur auf einem Portal.
  • Weitere Portale finden, die ein Video zeigen.
  • Langfristig denken – sechs Monate oder ein Jahr. Eine Folge liegt lange im Archiv
  • Videos mit redaktionellen Beiträgen stützen, in Newslettern und Foren promoten.

…weitere Beiträge über die Videomarketing-Konferenz folgen:

Zweiter Teil: Dramaturgie im Online-Video


Vortrag auf der Videomarketing-Konferenz: Systematisches Marketing im Web 2.0

Samstag, 20. Juni 2009

Thomas Hartmann von Viracom referierte auf der Videomarkteing-Konferenz über Systematisches Marketing im Web 2.0. Speziell in Hinsicht auf die Videos hatte er einiges zu erzählen.

* Grundsätzlich gilt beim Marketing: Zunächst sollte man nachforschen, wofür sich die Zielgruppe überhaupt interessiert. Information gelte es zu vermarkten wie Ware.
* Hartmann bescheinigt Videos einen hohen Wiedererkennungswert. Sie eignen sich für Branding, Image, Awareness, sie transportieren Marken und Einstellungen transportieren, Videos sind sichtbar.
* Online-Videoanzeigen erzielen hohe Werte in der Markenbekanntheit, Vdeos in Bannern fallen auf (Yahoo Rich Media Studie 2007).

Das spannende am Video: Es schließt Störeinflüsse aus. Der Nutzer wählt das Video bewusst, sieht es bewusst an und ist offen für die Message. Hier sei aber aus eigener Erfahrung ergänzt, dass genau dieses bewusste und aktive Ansehen der Videos höhere Anforderungen an die Filme stellt. Denn genauso schnell wie er kommt, ist ein Video-Zuschauer auch wieder weg.

Der Inhalt von Videos werde von Suchmaschinen hoch gewertet. Diese Erfahrung kann ich noch nicht auf allen Gebieten nachvollziehen. Wenn Videos so wichtig sind, warum ist dann nicht bei praktisch jedem Suchbegriff auf Google ein Video zu finden?

Dennoch: Der Trend passt, Google blendet immer wieder Videos ein und es wäre denkbar, dass sich die Präsenz von Video bei Suchmaschinen noch deutlich erhöht.

Video sei Anlass für weiterführende Maßnahmen, so Hartmann weiter. Und da hat er recht. Blogs, Kommentare, Weiterleitung per E-Mail. Videos stehen viele Wege offen, weiter verbreitet zu werden. Twitter hat Thomas Hartmann zwar nicht erwähnt, aber ich gehe davon aus, dass auch hier noch einiges Potential für Video-Marketing steckt.

Es lohne sich Brand Channels aufzubauen in Youtube. Schon mit recht einfachen Mitteln kann man seinen Kanal so gestalten, dass er einen Wiedererkennungswert hat. Fünf bis sechs Prozent der Leute, die ein Video sehen, gehen auf den Brand-Channel

Doch es gilt: Youtube ist nicht alles. Letztlich ist nicht wichtig, wo die Videos stehen. Deshalb sollte man sie breit streuen. Sevenload, MSN-Video, Yahoo-Video, Clipfish und so weiter sind gute Plattformen für das Videomarketing.

Darüber hinaus solte man die Videos selbst noch verlinken. Wenn es geht, sollten Links auf Wikipedia gesetzt werden, ebenso auf Link-Plattformen wie Mr. Wong oder in Communities wie My Space oder Facebook.

Fünf bis acht Prozent Traffic ließen sich mit der richtigen Kampagne aus den Videoplattformen generieren.

Ich denke, das hängt aber stark vom Produkt oder der Dienstleistung ab.

Insgesamt ein sehr spannender Vortrag, der eine Richtung zeigt: Videos breit streuen, Marken-Kanäle aufbauen und das Netz nutzen, um auf das Video zu verlinken.


Video zur Videomarketing-Konferenz in Fürth

Mittwoch, 17. Juni 2009

Am 16. Juni 2009 fand in Fürth die Videomarketing-Konferenz statt. Hier ein Video mit Besucherstimmen:

Link: Besucherstimmen Videomarketing Konferenz 9.6.09