Thomas Hartmann von Viracom referierte auf der Videomarkteing-Konferenz über Systematisches Marketing im Web 2.0. Speziell in Hinsicht auf die Videos hatte er einiges zu erzählen.
* Grundsätzlich gilt beim Marketing: Zunächst sollte man nachforschen, wofür sich die Zielgruppe überhaupt interessiert. Information gelte es zu vermarkten wie Ware.
* Hartmann bescheinigt Videos einen hohen Wiedererkennungswert. Sie eignen sich für Branding, Image, Awareness, sie transportieren Marken und Einstellungen transportieren, Videos sind sichtbar.
* Online-Videoanzeigen erzielen hohe Werte in der Markenbekanntheit, Vdeos in Bannern fallen auf (Yahoo Rich Media Studie 2007).
Das spannende am Video: Es schließt Störeinflüsse aus. Der Nutzer wählt das Video bewusst, sieht es bewusst an und ist offen für die Message. Hier sei aber aus eigener Erfahrung ergänzt, dass genau dieses bewusste und aktive Ansehen der Videos höhere Anforderungen an die Filme stellt. Denn genauso schnell wie er kommt, ist ein Video-Zuschauer auch wieder weg.
Der Inhalt von Videos werde von Suchmaschinen hoch gewertet. Diese Erfahrung kann ich noch nicht auf allen Gebieten nachvollziehen. Wenn Videos so wichtig sind, warum ist dann nicht bei praktisch jedem Suchbegriff auf Google ein Video zu finden?
Dennoch: Der Trend passt, Google blendet immer wieder Videos ein und es wäre denkbar, dass sich die Präsenz von Video bei Suchmaschinen noch deutlich erhöht.
Video sei Anlass für weiterführende Maßnahmen, so Hartmann weiter. Und da hat er recht. Blogs, Kommentare, Weiterleitung per E-Mail. Videos stehen viele Wege offen, weiter verbreitet zu werden. Twitter hat Thomas Hartmann zwar nicht erwähnt, aber ich gehe davon aus, dass auch hier noch einiges Potential für Video-Marketing steckt.
Es lohne sich Brand Channels aufzubauen in Youtube. Schon mit recht einfachen Mitteln kann man seinen Kanal so gestalten, dass er einen Wiedererkennungswert hat. Fünf bis sechs Prozent der Leute, die ein Video sehen, gehen auf den Brand-Channel
Doch es gilt: Youtube ist nicht alles. Letztlich ist nicht wichtig, wo die Videos stehen. Deshalb sollte man sie breit streuen. Sevenload, MSN-Video, Yahoo-Video, Clipfish und so weiter sind gute Plattformen für das Videomarketing.
Darüber hinaus solte man die Videos selbst noch verlinken. Wenn es geht, sollten Links auf Wikipedia gesetzt werden, ebenso auf Link-Plattformen wie Mr. Wong oder in Communities wie My Space oder Facebook.
Fünf bis acht Prozent Traffic ließen sich mit der richtigen Kampagne aus den Videoplattformen generieren.
Ich denke, das hängt aber stark vom Produkt oder der Dienstleistung ab.
Insgesamt ein sehr spannender Vortrag, der eine Richtung zeigt: Videos breit streuen, Marken-Kanäle aufbauen und das Netz nutzen, um auf das Video zu verlinken.
Schlagworte: konferenz, video, videomarketing

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