Im Zusammenhang mit Videomarketing hört und liest man oft von “Lean Forward” und “Lean Back”, also nach vorne und nach hinten gelehnt. Die zwei Begriffe stehen für die Haltung gegenüber dem Medium Video und TV.
“Lean Back” bezeichnet eher den passiven Konsumenten, zurück gelehnt auf seinem Sofa bei der abendlichen Zerstreuung vor dem TV-Gerät. Die einzige Interaktion geschieht über die Fernbedienung, der Zuschauer möchte sich entspannen.
“Lean Forward” steht für den aktiveren Konsumenten. Der sitzt vor seinem PC, wählt bewusst einzelne Videos aus und entscheidet sich dafür, sie anzusehen.
Aus der Sicht des Video-Marketing ist der “Lean Forward”-Zuschauer der attraktivere. Er nimmt aktiv am Geschehen teil, entscheidet sich bewusst für ein Video und ist – so hofft man – bereit, nach dem Video gleich noch eine Aktion auszuführen.
Ob die Realtität dem Wunsch der Marketing-Strategen entspricht, sei dahin gestellt. Mir persönlich würde die Aufteilung in “passive” und “aktive” Nutzer besser gefallen. Aber das klingt nicht so schön.
Wikipedia zu Lean Forward und Lean Back
Schlagworte: Grundlagen, marketing

Durch das iPad wird diese Definition und welcher Konsument der attraktivere ist sicher korrigiert werden müssen.
Aus meiner Sicht wird der iPad lean back-Konsument auch ein aktiver sein, der jedoch entspannt aktiv ist und dadurch eine deutlich höhere Nutzungsintensität und Aktivität haben wird, als die bisherigen lean forwad Konsumenten…